Indoor-Growing von Hanf

Hanf ist eine der ältesten Kulturpflanzen die es gibt und wird seit mindestens 10.000 Jahren von den Menschen in vielerlei Hinsicht genutzt. Denn Cannabis wird nicht nur für die Gewinnung von den Rauschmitteln Haschisch und Marihuana verwendet, sondern dient aufgrund der hohen Widerstandsfähigkeit unter anderen auch als Bekleidungsmaterial oder als Papierrohstoff und spielt sogar bei der Herstellung von Lebensmitteln, eine nicht zu verachtende Rolle.
Der Anbau von Hanf erfolgt entweder auf natürliche Weise im Freien, was allerdings aufgrund der wechselhaften Klimabedingungen in den größten Teilen Europas keine optimale Methode darstellt, weshalb man auch häufig auf die zweite Variante, das sogenannte Indoor-Growing zurückgreift Bei der Indoor-Zucht sind jedoch einige Faktoren zu beachten. Es sollte auf jeden Fall für ausreichende Ab- und Umluft sowie für das richtige Leuchtmittel gesorgt werden. Hanfpflanzen benötigen in der Wachstumsphase ungefähr 18 Stunden Licht pro Tag. Des Weiteren muss die Luftfeuchte und die Temperatur regelmäßig überwacht werden. Man unterscheidet zwei Arten von Indoor-Growing. Während beim Homegrowing (Heimanbau) nur eine kleine Anzahl an Cannabis gezüchtet wird, produziert man auf den kommerziell betriebenen Hanfplantagen hunderte bis tausende Pflanzen. In großen Anlagen erfolgt die Zucht im Gegensatz zum Heimanbau nicht auf Erde sondern meist auf Steinwolle oder Kokosmatten. Den benötigten gärtnerischen und technischen Bedarf kann man in sogenannten Growshops erwerben. Zwar ist der Anbau unter Kunstlicht von Anfang an viel aufwendiger als unter Sonnenlicht und der Stromverbrauch ist ebenfalls hoch, doch ist bei Einhaltung der aufgeführten Richtlinien eine Ernte von bis zu 6 mal im Jahr möglich.

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